KI-Telefonassistent Vergleich: Anbieter im Überblick (2026)
KI-Telefonassistent Vergleich 2026: SpeakKI, fonio, VITAS, HalloPetra, Placetel, IONOS und Doctolib im Überblick, mit Daten aus über 500 echten Anrufen.
In Deutschland konkurrieren 2026 im Wesentlichen drei Gruppen von KI-Telefonassistenten. Spezialisierte KI-Anbieter wie SpeakKI, fonio oder VITAS, Praxis-Ökosysteme wie Doctolib und Anbieter aus der Telefonie-Welt wie Placetel oder IONOS. Die Einstiegspreise reichen von 39 € bis über 200 € im Monat. Welcher Anbieter der richtige ist, hängt aber weniger am Minutenpreis als an der Frage, was der Assistent mit einem Anruf tatsächlich anfangen kann.
Vorab in eigener Sache. Wir sind mit SpeakKI selbst Anbieter in diesem Vergleich, und das können wir nicht wegdiskutieren. Deshalb gelten hier drei Regeln. Wir arbeiten nur mit öffentlich nachprüfbaren Angaben, wir verlinken jede Quelle, und wir schreiben zu jedem Anbieter ehrlich dazu, für wen er die bessere Wahl ist. Auch wenn das nicht wir sind.
Welche KI-Telefonassistenten gibt es?
Wer den Markt zum ersten Mal sortiert, verliert schnell den Überblick, weil sehr unterschiedliche Produkte unter demselben Begriff laufen. Was sich hinter Namen wie digitaler Telefonassistent, KI-Telefonagent oder KI-Telefonzentrale verbirgt, haben wir in einem eigenen Grundlagen-Beitrag sortiert. Für die Anbieterwahl hilft es, drei Gruppen zu unterscheiden.
Spezialisierte KI-Anbieter. SpeakKI, fonio, VITAS oder HalloPetra machen nichts anderes als KI-Telefonie. Sie sind software-unabhängig, funktionieren per Rufumleitung mit jeder bestehenden Nummer und richten sich an kleine und mittlere Betriebe, von der Praxis über das Handwerk bis zur Kanzlei.
Praxis-Ökosysteme. Doctolib, MediVoice und CGM One verkaufen den Telefonassistenten als Teil einer größeren Praxissoftware. Die Integration in Kalender und Patientenverwaltung ist tief, dafür kauft man das Ökosystem mit und zahlt entsprechend.
Anbieter aus der Telefonie-Welt. Placetel kommt aus der Cloud-Telefonanlage, IONOS aus dem Hosting- und KMU-Geschäft. Beide bieten ihren Assistenten inzwischen eigenständig an, bei Placetel ausdrücklich „kompatibel mit jeder Telefonanlage”. Der Unterschied zur ersten Gruppe liegt weniger in der Technik als im Zuschnitt. KI-Telefonie ist hier eines von vielen Produkten im Katalog, kein Kerngeschäft.
Die Unterscheidung ist deshalb wichtig, weil sie die meisten Fehlkäufe erklärt. Wer nur einen Assistenten für das unbeantwortete Telefon sucht, braucht kein Praxis-Ökosystem. Und wer tief in einer Praxissoftware steckt, wird mit einem generischen Assistenten nicht glücklich, der diese Software nie gesehen hat.
Was in über 500 echten Anrufen wirklich passiert
Bevor wir Anbieter nebeneinanderlegen, lohnt ein Blick auf die Frage, was ein Telefonassistent überhaupt können muss. Wir betreiben die Systeme selbst und haben dafür die Kundenanrufe aus unserem Produktivbetrieb ausgewertet. Über 500 Anrufe bei sechs Betrieben zwischen Februar und Ende Juli 2026, von der Physiotherapie-Praxis über Handwerk und Versicherung bis zur Gastronomie.
Das Ergebnis stellt die übliche Anbieter-Werbung ziemlich auf den Kopf. Fast jede Produktseite führt mit der Terminbuchung, und der Bedarf ist real. Gut ein Drittel aller Anrufe dreht sich um Termine, bei der Physiotherapie-Praxis fast zwei Drittel. Nur sieht dieser Bedarf anders aus als in der Werbung. Reine Sofort-Buchungen, die der Assistent direkt im Kalender abschließt, machen über alle Betriebe nur rund 6 Prozent aller Anrufe aus, bei der Praxis enden 13 Prozent mit einem fertig gebuchten Termin. Der große Rest der Termin-Anrufe will verschieben, absagen oder etwas zum bestehenden Termin wissen. Und über alle Branchen hinweg dominiert ohnehin etwas anderes. Rund zwei Drittel der Anrufer haben ein Anliegen, das aufgenommen, dokumentiert und an die richtige Stelle gegeben werden muss. Ein Rückrufwunsch, eine Frage zum Auftrag, ein Schadensfall, eine Bestellung.
Dazu kommt gut ein Viertel, das in den ersten Sekunden wortlos auflegt. Das sind Verwählte, Roboanrufe und Menschen, die keine Maschine sprechen wollen. Diese Zahl verschweigen die meisten Anbieter, wir halten sie für wichtig. Denn sie heißt auch, dass 74 Prozent aller Anrufe mit einem konkreten Ergebnis enden, ohne dass im Betrieb jemand den Hörer abnimmt. Bei der Physiotherapie-Praxis, die am längsten dabei ist, sind es sogar 88 Prozent.
Aus diesen Zahlen folgt der Maßstab für jeden Vergleich. Ein Kalender-Tool, das nur neue Termine buchen kann, greift zu kurz, es muss auch verschieben und absagen können. Und ein Anbieter, der außer Terminen nichts beherrscht, verpasst die Mehrheit der Anrufe. Die eigentliche Arbeit sind Anliegen-Aufnahme, Weiterleitung und Auskunft. Genau diese Kriterien stehen deshalb in unserer Tabelle vorn, der Preis kommt zum Schluss.
Die Anbieter im Vergleich (2026)
Die Angaben stammen von den öffentlichen Preis- und Produktseiten der Anbieter (Stand Juli 2026, alle Quellen am Ende des Beitrags). Wo ein Anbieter etwas nicht öffentlich dokumentiert, steht „n. v.” für nicht verifizierbar. Preise netto, sofern nicht anders angegeben.
| Kriterium | SpeakKI | fonio | VITAS | HalloPetra | Placetel AI | IONOS | Doctolib |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Terminbuchung im Kalender | ja (Google, Outlook, Apple) | ja | ja, bei angebundenem Kalender | ja (Google, Outlook) | ja | ja, ab Flex Pro (z. B. Cal.com, Calendly) | ja (Doctolib-Kalender) |
| Weiterleitung an Mitarbeiter | ja | ja | im Pro-Paket (+99 €/Monat) | n. v. | ja, gegen Minutenaufpreis | ja, nach Tarif gestaffelt | ja |
| Anliegen- und Datenaufnahme | ja, strukturiert | ja | ja | ja, als vorbereiteter Auftrag | ja | ja, Zusammenfassung per E-Mail | ja |
| Sprachen | Deutsch, wechselt auf Wunsch in 32 Sprachen (inklusive) | 25+ laut Preisseite, Positionierung „auf Deutsch” | 12 per Add-on (+99 €/Monat) | n. v. | über 80 (laut Anbieter) | n. v. | n. v. |
| DSGVO / Serverstandort | Server in Deutschland, AVV inklusive | Server in Nürnberg | DE-Hosting | Server in Frankfurt | EU-Rechenzentren | EU-Vorgaben | EU |
| Einstiegspreis | 39 €/Monat, 300 Min | 99 €/Monat, 1.000 Min | ab 40 €/Monat + 0,28 €/Gespräch | 99 €/Monat | 79 €/Monat, 750 Min (69 € im 24-Monats-Vertrag) + 9 €/Monat AI-Rufnummer | 39 €/Monat, 30 Anrufe, danach 0,49 €/Anruf | ab 229 €/Monat (inkl. MwSt.) |
| Kostenloser Test | 50 Freiminuten, 14 Tage, ohne Kreditkarte | nein, 30 Tage Geld-zurück-Garantie | 30 Tage | ja, ohne Kreditkarte | 10 Tage, 50 Freiminuten | 1 Monat gratis | nein |
| Einrichtung | Self-Service in Minuten oder kostenlos eingerichtet | Self-Service | Onboarding | Self-Service, „in 5 Minuten startklar” | Self-Service, monatlich oder 24 Monate mit Rabatt | Self-Service, monatlich kündbar | Teil der Praxissoftware, Jahresabo |
Eine Tabelle ersetzt keinen Praxistest, sie sortiert nur das Feld. Deshalb hier zu jedem Anbieter die ehrliche Kurzfassung, inklusive der Fälle, in denen ein Wettbewerber die bessere Wahl ist.
SpeakKI
Unser eigenes Produkt, deshalb hier nur das Nachprüfbare. SpeakKI ist software-unabhängig, arbeitet per Rufumleitung mit jeder bestehenden Nummer und bucht Termine direkt in Google, Outlook oder Apple Kalender. Anliegen werden strukturiert aufgenommen, dringende Anrufe an Mitarbeiter durchgestellt. Spricht ein Anrufer kein Deutsch, wechselt der Assistent auf Wunsch in eine von 32 Sprachen, von Englisch über Türkisch bis Arabisch. Gehostet wird auf Servern in Deutschland, ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist inklusive. Der Einstieg kostet 39 € im Monat mit 300 Minuten, getestet wird mit 50 Freiminuten ohne Kreditkarte. Am besten für kleine Betriebe und Praxen, die ohne neue Software starten wollen und gemischtsprachige Anrufer haben.
fonio
fonio gehört zu den bekanntesten Namen im Markt und positioniert sich ausdrücklich als „Der KI-Telefonassistent auf Deutsch”, gehostet auf Servern in Nürnberg. Das ist Marketing, keine technische Grenze, die eigene Preisseite nennt über 25 unterstützte Sprachen. Die Einrichtung läuft im Self-Service, der Funktionsumfang ist groß. Einiges davon sind allerdings kostenpflichtige Add-ons, etwa 7 € im Monat je zusätzlicher Rufnummer, 19 € je WhatsApp-Nummer oder 20 € für zusätzliche Kontakte. Der Einstieg liegt bei 99 € im Monat mit 1.000 Minuten, einen Gratis-Test gibt es nicht, dafür eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Am besten für Betriebe mit hohem Anrufvolumen, die gern selbst konfigurieren und Add-ons gezielt dazubuchen.
VITAS
VITAS rechnet pro Konversation statt pro Minute ab, der Flex-Tarif startet bei 40 € Grundgebühr plus 0,28 € pro Gespräch, getestet wird großzügige 30 Tage. Das macht die Kosten bei wenigen Anrufen überschaubar und bei vielen schwer kalkulierbar. Zwei Dinge stehen im Kleingedruckten. Das direkte Durchstellen von Anrufern sowie Anbindungen wie SIP-Trunk und Praxissoftware stecken im Pro-Paket für zusätzlich 99 € im Monat, und Mehrsprachigkeit (12 Sprachen, darunter Englisch, Türkisch und Arabisch) kostet als Add-on noch einmal 99 € je Assistentennummer. Gehostet wird in Deutschland, mit ISO-27001- und C5-Nachweisen auf der Preisseite. Am besten für Betriebe mit wenigen, kurzen Anrufen, die lieber pro Gespräch als pro Minute zahlen und ohne Live-Durchstellen auskommen.
HalloPetra
HalloPetra baut konsequent für eine einzige Zielgruppe, das Handwerk, und nennt sich selbst „die erste deutsche KI-Bürokraft”. Der Assistent qualifiziert Anrufe zu vorbereiteten Aufträgen samt Dringlichkeit und Kundendaten und übergibt sie an gängige Handwerkersoftware. Termine landen im Google oder Outlook Kalender, die Server stehen in Frankfurt. Der Einstieg kostet 99 € im Monat für Einzelkämpfer, getestet wird ohne Kreditkarte. Am besten für Handwerksbetriebe, die ihre Branchensoftware angebunden haben wollen und einen Zuschnitt auf SHK, Elektro und Co. suchen.
Placetel AI
Placetel kennt man als Cloud-Telefonanlage, der KI-Assistent ist aber eigenständig nutzbar und nach eigener Angabe „kompatibel mit jeder Telefonanlage”. Auffällig sind der große Sprachumfang von über 80 Sprachen laut Anbieter und die Tarifstruktur, bei der man genau hinschauen sollte. Monatlich kündbar kostet der Einstieg 79 € im Monat mit 750 Minuten, die beworbenen 69 € gelten erst im 24-Monats-Vertrag. Dazu kommen 9 € im Monat je AI-Rufnummer und ein Minutenaufpreis für Weiterleitungen (0,025 € intern, 0,05 € extern). Getestet wird 10 Tage mit 50 Freiminuten. Am besten für Betriebe, die bereits Placetel-Kunden sind oder einen besonders breiten Sprachumfang brauchen und dafür Zusatzkosten und Vertragsbindung in Kauf nehmen.
IONOS
IONOS bringt den Assistenten aus seiner KMU-Produktwelt mit und rechnet als einziger Anbieter im Vergleich pro Anruf ab. Der Flex-Tarif kostet 39 € im Monat mit 30 Anrufen, danach 0,49 € je Anruf, Terminbuchung gibt es ab dem Flex-Pro-Tarif über Kalendersysteme wie Cal.com oder Calendly. Getestet wird einen Monat gratis, gekündigt monatlich. Am besten für Betriebe mit sehr wenigen Anrufen und IONOS-Bestandskunden, die eine einfache Lösung ohne Zusatzanbieter suchen.
Doctolib
Der KI-Telefonassistent von Doctolib, hervorgegangen aus Aaron, ist tief in das Doctolib-Ökosystem integriert und nicht einzeln erhältlich. Er ist Teil der Praxissoftware ab dem Tarif „Patientenmanagement” für 229 € im Monat (inkl. MwSt., je Behandler, Jahresabo), einen kostenlosen Test gibt es nicht. Die Integration in Doctolib-Kalender und Patientendaten ist dafür konkurrenzlos eng. Am besten für Praxen, die bereits vollständig mit Doctolib arbeiten und den Assistenten als Teil dieses Systems verstehen.
KI-Telefonassistenten speziell für Arztpraxen
Neben Doctolib gibt es zwei weitere Anbieter, die sich ausschließlich an Praxen richten. MediVoice (Mediform) startet bei etwa 90 € netto im Monat je Standort mit 500 Gesprächsminuten und integriert sich in Praxisverwaltungssysteme. CGM One bündelt den TelefonAssistenten in seiner Praxissoftware ab 199 € im Monat je Standort. medflex nennt keine öffentlichen Preise, dort führt der Weg über ein Erstgespräch.
Für Praxen ist die Anbieterwahl allerdings nur die halbe Entscheidung. Die andere Hälfte ist die Frage, ob überhaupt eine KI oder ein menschlicher Telefonservice die Anrufe übernehmen soll. Diesen großen Praxis-Vergleich inklusive der Kosten von ebuero, medisek und Co. haben wir in einem eigenen Beitrag aufgeschrieben, dem Telefonservice für die Arztpraxis.
Welcher KI-Telefonassistent ist der beste?
Die ehrliche Antwort lautet, es kommt darauf an. Nicht als Ausrede, sondern weil die drei Gruppen unterschiedliche Probleme lösen. Drei Fragen führen zur richtigen Wahl.
1. Womit arbeiten Sie heute? Wer vollständig in Doctolib oder CGM lebt, sollte zuerst den Assistenten des eigenen Systems prüfen. Die tiefe Integration ist durch keinen externen Anbieter zu ersetzen. Alle anderen fahren mit einem software-unabhängigen Anbieter besser, der mit der bestehenden Nummer und dem bestehenden Kalender arbeitet.
2. Wie viele Anrufe kommen an, und wer ruft an? Bei hohem Volumen zählt der effektive Minutenpreis, bei sehr wenigen Anrufen kann ein Pro-Anruf-Modell wie bei IONOS günstiger sein. Und wenn Ihre Kundschaft nicht nur Deutsch spricht, wird der Sprachumfang zum harten Kriterium, vor allem die Frage, was er extra kostet. SpeakKI wechselt auf Wunsch in 32 Sprachen ohne Aufpreis, bei VITAS kosten 12 Sprachen ein eigenes Add-on für 99 € im Monat, fonio kann laut Preisseite über 25, vermarktet sich aber bewusst deutschsprachig, und Placetel wirbt mit über 80.
3. Wer soll es einrichten? Self-Service-Anbieter sind in Minuten startklar, verlangen aber Eigenleistung. Ökosystem-Anbieter nehmen die Einrichtung ab, binden dafür an Software und Laufzeiten. Prüfen Sie auch die Vertragsbindung. Monatlich kündbar gibt Ihnen die Freiheit, nach dem ersten Monat die Konsequenz aus einem schlechten Test zu ziehen. Rabatte für 24 Monate sind verlockend, binden Sie aber an ein Produkt, das Sie erst wenige Tage kennen.
Unsere Daten aus dem Abschnitt oben geben dabei den Maßstab vor. Der Assistent muss den Alltag abdecken, also Anliegen aufnehmen, Fragen beantworten, weiterleiten und Termine buchen. Ein Anbieter, der davon nur die Terminbuchung beherrscht, deckt rund 6 Prozent der Anrufe ab.
So testen Sie einen KI-Telefonassistenten selbst
Kein Vergleichsartikel ersetzt zwanzig Minuten eigenes Testen, unserer eingeschlossen. So holen Sie aus einem kostenlosen Test das Maximum heraus.
- Spielen Sie Ihre drei häufigsten Anrufe durch. Terminwunsch, Rückfrage zu einem Auftrag, Anliegen mit Namen und Rückrufnummer. Rufen Sie selbst an, gern mit Hintergrundlärm oder vom Auto aus.
- Prüfen Sie das Ergebnis, nicht das Gespräch. Entscheidend ist, was danach im Dashboard, in der E-Mail-Zusammenfassung oder im Kalender steht. Ein angenehmes Gespräch mit falsch notierter Rückrufnummer ist wertlos.
- Testen Sie den Ernstfall. Sagen Sie, dass Sie dringend einen Menschen sprechen wollen. Ein guter Assistent leitet weiter oder sagt einen Rückruf zu, statt den Anrufer in einer Schleife zu halten.
- Stellen Sie eine Frage, die der Assistent nicht wissen kann. Seriös ist, wer zugibt, etwas nicht zu wissen, und das Anliegen aufnimmt. Unseriös ist, wer rät.
- Lesen Sie das Kleingedruckte. Mindestlaufzeit, Einrichtungsgebühr, Kosten für Zusatzfunktionen und Zusatz-Rufnummern. Hier entstehen die Preisunterschiede, die auf der Preisseite nicht stehen. Die ausführliche Kostenaufschlüsselung aller Anbieter finden Sie in unserem Beitrag Was kostet ein KI-Telefonassistent?
Wenn Sie dabei SpeakKI ausprobieren wollen, der KI-Telefonassistent von SpeakKI lässt sich mit 50 Freiminuten testen, 14 Tage, ohne Kreditkarte, monatlich kündbar. Was ein gut aufgebauter Assistent im Alltag konkret übernimmt, zeigt unser Beitrag zum KI-Rezeptionisten, und wo die Grenze zum einfachen KI-Anrufbeantworter verläuft, steht auf unserer Produktseite. Und was hinter der Spalte DSGVO in der Tabelle oben wirklich steckt, legen wir im Beitrag zu KI-Telefonassistent und DSGVO offen, samt kompletter Anbieter-Kette.
Die Betriebszahlen in diesem Artikel (521 Anrufe, Ergebnis-Verteilung, Termin-Anteile, Erledigungsquoten) stammen aus anonymisierten, aggregierten Produktionsdaten von sechs SpeakKI-Kunden, Datenexport vom 27. Juli 2026, ohne interne Anrufe und erkennbare Testserien. Dieselbe Datenbasis liegt unserer Anrufstudie 2026 zugrunde. Der Termin-Anteil zählt Anrufe, deren Gesprächszusammenfassung eine Terminbuchung, Verschiebung oder Absage enthält. Anbieter-Angaben stammen von den unten verlinkten öffentlichen Preis- und Produktseiten, abgerufen im Juli 2026. Preise und Konditionen können sich jederzeit ändern, maßgeblich sind die Angaben der Anbieter.
Quellen
- fonio – Startseite und Preise (Positionierung „Der KI-Telefonassistent auf Deutsch”, Serverstandort Nürnberg, Tarife und Add-ons): fonio.ai, fonio.ai/de/preise
- VITAS – Preise (Flex-Tarif, Abrechnung pro Konversation): telefonassistent.de/preise
- HalloPetra – Startseite (Tarife, Kalender, Serverstandort Frankfurt, Test ohne Kreditkarte): hallopetra.de
- Placetel AI – Produkt und Preise (eigenständige Nutzbarkeit, Sprachumfang, Tarife, AI-Rufnummer, Testphase): placetel.de/placetel-ai, placetel.de/placetel-ai-preise
- IONOS – KI-Telefonassistent (Tarife Flex/Flex Pro/All-Flat, Kalender-Anbindung, Gratismonat): ionos.de/office-loesungen/ki-telefonassistent
- Doctolib – Preise und Funktionen (KI-Telefonassistent ab Tarif „Patientenmanagement”): info.doctolib.de/preis
- MediVoice (Mediform) – Preise: mediform.io/pricing
- CGM One – Preiskonfigurator (TelefonAssistent): cgm.com/deu_de/landing/konfigurator
- medflex – KI-Telefonassistent: medflex.de/ki-telefonassistent
- SpeakKI – Preise und Funktionen: speakki.de/#preise
Fragen zum Anbieter-Vergleich
Welcher KI-Telefonassistent ist der beste?
Den einen besten Anbieter gibt es nicht, weil die Anforderungen zu unterschiedlich sind. Für kleine Betriebe ohne Spezialsoftware sind software-unabhängige Anbieter wie SpeakKI oder fonio meist die beste Wahl. Wer tief im Doctolib-Ökosystem steckt, fährt mit dem dortigen Assistenten besser. Entscheidend sind drei Fragen. Womit arbeiten Sie heute, wie viele Anrufe kommen an und wer soll das System einrichten.
Welche KI-Telefonassistenten gibt es in Deutschland?
Der Markt teilt sich in drei Gruppen. Spezialisierte KI-Anbieter wie SpeakKI, fonio, VITAS oder HalloPetra, Praxis-Ökosysteme wie Doctolib, MediVoice oder CGM One und Anbieter aus der Telefonie-Welt wie Placetel oder IONOS, die aus der Cloud-Telefonanlage beziehungsweise dem KMU-Geschäft kommen.
Welcher KI-Telefonassistent eignet sich für Arztpraxen?
Praxen haben die Wahl zwischen Praxis-Ökosystemen (Doctolib, MediVoice, CGM One), die tief in die jeweilige Praxissoftware integriert sind, und software-unabhängigen Assistenten wie SpeakKI, die mit dem bestehenden Kalender arbeiten. Die ausführliche Gegenüberstellung samt Kosten steht in unserem Beitrag zum Telefonservice für Arztpraxen.
Welche KI-Telefonassistenten sprechen mehrere Sprachen?
Das unterscheidet sich deutlich, vor allem beim Preis. SpeakKI wechselt auf Wunsch des Anrufers ohne Aufpreis in 32 Sprachen, etwa Englisch, Türkisch, Polnisch oder Arabisch. Placetel wirbt mit über 80 Sprachen, fonio nennt auf der Preisseite über 25, positioniert sich aber als „KI-Telefonassistent auf Deutsch". Bei VITAS kosten 12 Sprachen ein Add-on für 99 € im Monat. Fragen Sie vor dem Abschluss nicht nur nach der Sprachzahl, sondern auch nach dem Aufpreis.
Worauf sollte ich beim Testen eines KI-Telefonassistenten achten?
Rufen Sie selbst an und spielen Sie Ihre drei häufigsten Anrufe durch, etwa Terminwunsch, Rückfrage und ein Anliegen mit Namen und Rückrufnummer. Prüfen Sie danach, was im Dashboard oder in der Zusammenfassung ankommt. Ein seriöser Anbieter lässt Sie kostenlos und ohne Kreditkarte testen.
Funktioniert ein KI-Telefonassistent mit meiner bestehenden Telefonanlage?
In der Regel ja. Die meisten Anbieter arbeiten mit einer Rufumleitung, die Sie in jeder Telefonanlage und bei jedem Anbieter einrichten können, dauerhaft oder nur bei Besetzt und Nichtabnahme. Ihre Rufnummer bleibt dabei bestehen.
Wie wechsle ich den Anbieter, wenn ich unzufrieden bin?
Bei monatlich kündbaren Tarifen genügt es, die Rufumleitung auf den neuen Anbieter zu stellen und den alten Vertrag zu kündigen. Achten Sie vor dem Abschluss auf Mindestlaufzeiten. Einige Anbieter locken mit Rabatt in 24-Monats-Verträge, dann ist ein Wechsel erst zum Laufzeitende möglich.